Kirchborchen
„In Kirchborchen hat sich die AG „Alte Kirche – neu gedacht“ zum Ziel gesetzt, nicht nur die Kirche St. Michael für Menschen zu öffnen, sondern auch Raum für neue Ideen zu schaffen“ - so hat der DOM-Redakteur Andreas Wiedenhaus seinen Artikel überschrieben.
Er hat die Mitglieder der AG persönlich vor Ort aufgesucht, um sich die Ideen zur kulturellen Nutzung der Alten Kirche vorstellen zu lassen.
Seit fast zwei Jahren „traut“ sich schon das Team verschiedene Wege für den Kirchenraum zu entdecken.
Der Kirchraum der St. Michaelskirche hat die Besonderheit, dass eine neue Nutzung der Alten Kirche im romanischen Stil die liturgische Nutzung des regulären Raumes für Gottesdienste nicht „stört“, weil beide Gebäudeteile durch massive Pfeiler getrennt sind . Im Zuge der vom Erzbistum propagierten Umnutzung von Kirchenräumen liegt es also nah, dass viele begeisterte Gläubige sich momentan berufen fühlen, ideenreich für eine hybride Nutzung von Kirchräumen zu werben: „Wir probieren aus; was nicht geht, wird wieder verworfen!“
Liebe Kirchborchener, liebe Gemeindemitglieder!
Für den Marienmonat MAI ist in unserer Kirche St. Michael eine besondere Ausstellung geplant. Unter der Überschrift „Dorf trifft MARIA“ soll eine Auswahl bedeutsamer oder besonderer Mariendarstellungen gezeigt werden. Maria gehört - ob mit Krone oder auf einer Mondsichel, meist mit Jesuskind, manchmal mit ihrer Mutter Anna oder dem Vater Joachim, im blauen oder goldenen Gewand, lächelnd oder weinend - in der christlichen Kunst zu den meistabgebildeten Motiven. Einige der kunsthistorisch bedeutsamen Darstellungen sind in unserer St. Michaelskirche mit der typisch barocken Darstellung der Bildhauerin Gertrud Gröninger bereits vorhanden. Viele ungewohnte und moderne Bilder, aber auch klassische Darstellungen werden außerdem in der Ausstellung im Mai zu sehen sein.
Wenn aber Maria nach Kirchborchen geholt werden soll, so dürften die eigenen MARIAS der Kirchborchener nicht fehlen. Die AG „Alte Kirche – neu gedacht“ ruft daher zu einer ungewöhnlichen Aktion auf: Wenn Sie mögen, bringen Sie Ihre Maria in der letzten Aprilwoche zur Kirche und stellen Sie das eigene Exponat zu der Kirchborchener Maria am Marienalter dazu. Unter der Rufnummer 0170 2349919 können Sie sich anmelden und bekommen nach Bedarf weitere Infos. Jede Figur bekommt selbstverständlich einen Leihzettel. Ihr besonderes Exponat kann ein paar Tage oder aber den ganzen Monat in der Kirche verweilen.
Am Eröffnungssonntag, dem 03.Mai 2026 um 9.30 Uhr, können weitere Figuren gesegnet werden, die man spontan „unterm Arm“ zur Messe bringt.
Die Gemeinde, alle Kunstinteressierten und der gesamte pastorale Raum sind herzlich willkommen.
Schauen Sie zwischendurch auf unsere Homepage, um weitere Details nachzulesen. Sie finden in dem Flyer, der demnächst erscheint, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vor. Was Maria geschichtlich bedeutete und was Maria vielleicht heute für jemanden ist, kann persönlich „neu“ entdeckt, wiedergeholt oder durch Text und Musik der musikalischen Andachten erschlossen werden. Im Klostergarten der Schwestern wird eine gemeinsame Maiandacht stattfinden, die kfd-Frauengemeinschaften aus Nord- und Kirchborchen organisieren eine Wallfahrt nach Verne. Eingeladene Referenten mit der entsprechenden Fachexpertise werden Themenabende gestalten und MARIA im Licht der Geschichte und „Geschichten“ näherbringen.
Über die bisherige Arbeit der AG wurde im DOM berichtet: Lesen Sie dazu: https://www.derdom.de/frischer-wind-in-alter-kirche/
