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Bilder des Heiles

Bilder des Heiles

Dörenhagen. Eines der wenigen Original-Exemplare der berühmten Bücker-Bibel ist seit kurzem in der Pfarrkirche St. Meinolfus Dörenhagen zu sehen.

Die verstorbenen Eheleute Hans-Josef – langjähriges Mitglied der Chorgemeinschaft Dörenhagen – und Ellen Gelhard aus Dörenhagen haben der Pfarrgemeinde St. Meinolfus eines der ganz wenigen Original-Exemplare der berühmten „Bücker-Bibel“ gestiftet.

Anlässlich der Goldenen Hochzeit von Irmgard und Karl-Heinz Indlekofer wurde das wertvolle Geschenk am 24. Juli der Gemeinde vorgestellt. Unter dem Titel „Bilder des Heiles“ hat Heinrich Gerhard Bücker (1922 –2008) im Jahre 1964 seine Vorstellung vom Heilswirken Gottes an den Menschen im Alten und Neuen Testament ausgedrückt und gedeutet. Auf 480 Seiten und im Großformat 39 cm x 53 cm werden 230 doppelseitige Bildkompositionen zu Auswahltexten aus dem Alten Testament nach Martin Buber und aus dem Neuen Testament nach Fritz Tillmann dargestellt.

Die Bibel wird in einer Vitrine – hergestellt von der Firma Feinrichterei – aufbewahrt und kann zu den Öffnungszeiten der Kirche betrachtet werden.

„Bücker wirkte seit 1950 beim Wiederaufbau, Neubau und der Restaurierung vieler bedeutender Kirchen mit und stattete sie mit Altären, Plastiken, Portalen, Taufbrunnen und Glasfenstern aus. Dabei waren seine Arbeiten zunächst in kirchlichen Kreisen durchaus umstritten, wie z. B. der von ihm gestaltete Taufbrunnen in der Kirche St. Bonifatius in Dortmund. Herausragende Beispiele für seine Arbeiten sind u. a. der St.-Petri-Dom in Bremen, die Basilika St. Clemens in Hannover, die Stiftskirche in Freckenhorst, der Dom zu Paderborn, …

Besonders intensiv setzte sich Bücker mit der gesamten Bibel auseinander. 1964 erschien im Großformat die Bibel Bilder des Heils, …“

Quelle: wikipedia